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Lied vom Hainbergsee

Liedtext

  • Schwitzt an Werkbank und Maschin';
    Eberhard und Evelin,
    brennt die Sonne glühendrot
    über unserem Kohlenpott,
    ob im Schacht, im Tagebau,
    jeder träumt vom See, so blau,
    jeder will der Erste sein,
    nur in's Wasser, nur hinein!
  • Wer möcht da nicht baden geh'n?
    Baden ist so wunderschön.
    Klarer See, so oft genannt,
    licht umrahmt vom hellen Strand,
    wo ich heut und morgen bin,
    zu dir zieht's mich immer hin,
    keinen schöner'n, den ich wüßt
    Hainbergsee, sei uns gegrüßt!
  • Wie das funkelt, sprüht und glänzt!
    Und der kühle Hain umkränzt
    Schiff und Segel, buntes Kleid,
    fröhlich Lachen, frohe Zeit.
    Ball spielt Erna mit dem Franz,
    "Karl" ruft Annchen, komm zum Tanz!
    Heinz bestellt ein Helles sich,
    Eva löffelt Eis am Tisch.
  • Wer möcht da nicht baden geh'n?
    Baden ist so wunderschön.
    Klarer See, so oft genannt,
    licht umrahmt vom hellen Strand,
    wo ich heut und morgen bin,
    zu dir zieht's mich immer hin,
    keinen schöner'n, den ich wüßt
    Hainbergsee, sei uns gegrüßt!
  • Vater Schmidt und Mutter Schmidt -
    Klaus bringt auch die Oma mit -
    wer uns half, am Neuen bau'n,
    soll jetzt nicht von weitem schau'n!
    Tausend Menschen und noch mehr;
    weit und breit strömt's schon daher,
    blanken Aug's grüßt euch der See
    und der Buchfink von der Höh.
  • Wer möcht da nicht baden geh'n?
    Baden ist so wunderschön.
    Klarer See, so oft genannt,
    licht umrahmt vom hellen Strand,
    wo ich heut und morgen bin,
    zu dir zieht's mich immer hin,
    keinen schöner'n, den ich wüßt
    Hainbergsee, sei uns gegrüßt!
  • Wenn der Tag dann schlafen geht
    und der Mond am Himmel steht,
    raunt die mächt'ge Well am Sand:
    "Schönes Land, o reiches Land!"
    Und dann küßt der Eberhard
    Evelin ganz zag und zart:
    Kleines Glück, bei jedem Schritt
    schwingt's im groszen Glücke mit.
  • Wer möcht da nicht baden geh'n?
    Baden ist so wunderschön.
    Klarer See, so oft genannt,
    licht umrahmt vom hellen Strand,
    wo ich heut und morgen bin,
    zu dir zieht's mich immer hin,
    keinen schöner'n, den ich wüßt
    Hainbergsee, sei uns gegrüßt!